Aline

Tanz & Literatur nach Charles Ferdinand Ramuz

mit 
Regula Imboden   WORTE
Judith Bärenfaller BEWEGUNG
Manuel Lobmaier BIDLER

Charles Ferdinand Ramuz erzählt in seinem Romanerstling die einfache Geschichte von Aline, die mit ihrem arglosen Gemüt und spröden Charme berührt. Kaum siebzehn, lernt sie mit Julian, dem Bürgermeistersohn, heimlich die Liebe kennen. Und als er ihrer überdrüssig ist, fehlt ihr auf einmal "das, was das Leben wieder süss macht, wenn einmal die Kindheit, die wie Zucker schmeckt, vorbei ist". Naiv und ahnungslos ringt Aline um den nichtsnutzigen, aber reichen Jungen. Doch sie wird schwanger und ihr Werben wird zu einem Ringen auf Leben und Tod.

Die Schauspielerin Regula Imboden und die Tänzerin Judith Bärenfaller verbinden Literatur und Tanz und setzen Ramuz Erzählung in einen modernen Kontext. In einfachen szenischen Bildern treffen Brauchtum und Moderne aufeinander und werfen die Frage auf: Wo finden sich Alines Arglosikeit, ihre Neugier, ihre Sehnsucht und Verzweiflung im modernen Leben einer Frau? Manuel Lobmaier verwebt in filmischen Sequenzen Schicksal, Traum  und Verderben.

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